Tag-Archiv | Sankt Katharinenhäuschen

Geführte Wanderungen in Mamer

Geführte Wanderungen in und um Mamer sind möglich zu folgenden Themen:

Tour 1: Das gallo-römische Mamer

Die gallo-römische Siedlung von Mamer-Bartringe/Tossenberg), Besuch der Überreste der Bäderanlage, des gallo-römisches Vicus und der Römerstrasse Reims-Trier.

Tour 2: Mamer: Dorfentwicklung

Frühe Dorfentwicklung seit dem 1. Jh., Mamer im Mittelalter, Herrschaft und Schloss, die Folgebauten der ältesten Vogteien, Pfarrkirche, Kreuze und Kapellen.

Tour 3: Die Mühlen im «Gaaschtgrund»

Wanderung entlang der Mamer zu den 4 Mühlen im «Gaaschtgrund», einem Teil des Mamertals, Mühlengeschichte.

Tour 4: Das Tal der Kehlbach

Wanderung im wild-romantischen Kehlbachtal.

Tour 5: Das Plateau des „Juckelsbusch“ und das Umfeld des gallo-römischen Vicus von Mamer.

Mehrtausendjährige Siedlungsspuren von der Steinzeit bis zu den Kohlemeilern der Neuzeit, prähistorischer Abschnittswall und Tumulus, St. Katharinenhäuschen, ein strategischer Punkt an der Römerstrasse Reims-Trier.

Tour 6: Die Mamer Pfarrkirche.

Die Mamer Pfarrkirche, zum ersten Mal im Jahre 960 erwähnt, besitzt eine bewegte Geschichte sowie ein beachtenswertes Barockmobiliar, das komplette restauriert wurde.

Details zu den verschiedenen Wanderungen finden Sie hier.

 

 

 

Römische Gebäudeüberreste bei Sankt-Katharinenhäuschen entdeckt

Zu der Entdeckung von Mauerüberresten kam es Anfang April 2009 als Joël Adam aus Kehlen, dem schon mehrere Entdeckungen in der Region zu verdanken sind, bei einer Felderbegehung in einem, westlich an die Kompostanlage in Mamer angrenzendem Feld auf Spuren aufmerksam wurde, die auf ein römisches Gebäude  schliessen lassen.

Die Ausgrabungsfläche bei St. Katharinenhäuschen

Die Ausgrabungsfläche bei St. Katharinenhäuschen

Dank der Zuvorkommenheit des Grundstückseigentümers, Herrn Henri Hilgert, wurde mit schwerem Gerät, das sich an Ort und Stelle befand, die obere Bodenschicht abgedeckt. Diese Aktion erlaubte es, Mauerzüge freizulegen, die zweifelsfrei römischen Ursprungs sind. Die in der Schicht aufgelesenen Keramikscherben sowie typisches Material der Dachbedeckung lassen keinen Zweifel daran, dass hier ein Gebäude gestanden hat. Überraschend ist die Lage des Gebäudes nur wenige Metern von der Strasse Reims-Trier entfernt, deren Schotterbelag hier sichtbar ist. Ob es sich hier um ein Einzelgebäude handelt oder um ein eventelles Nebengebäude der weiter südlich auf “Edemer” schon bekannten Siedlungsspuren wird die Grabung zu klären haben.

Nach einer umgehenden Benachrichtung von Jean Krier, Konservators am “Musée National d’Histoire & d’Art“, wurden umgehende Grabungsarbeiten in Aussicht gestellt, welche am 9. April 2009 begannen.

Mehr hierzu sowie Bilder der Grabung auf mambra.lu

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