Grabung am Tossenberg-”Hédeschlass”
Nach über 40 Jahren wird nun wieder an dieser Stelle gegraben.
Nachdem die im Jahre 1968 freigelegten Mauern des “Hédenschlass” durch dichten Bewuchs vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen blieben und fast in Vergessenheit gerieten, wird nun im Zuge der Grabung entlang der Zufahrtswege zur Europaschule das Gebäude komplett vermessen und ausgegraben.Die Grabungen werden von Véronique Biver vom Staatsmuseum geleitet.
Auch ein Teil der Römerstraße Reims-Trier konnte hier erfasst werden, welche in nächster Nähe der Gebäudeüberreste liegt, bevor sie nach NO in Richtung Bartringen abdreht.
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Eine römische Ziegelei zwischen Mamer und Capellen
Notgrabung der “D’Goerges Kayser Altertumsfuerscher” im Parc d’activités “Hiereboesch“
2002-2003 und 2008
Bereits Anfang der siebziger Jahre war Pfarrer Kayser bei Erdaushubarbeiten im “Hiereboesch” bei Capellen auf römische Dachziegel aufmerksam geworden und man kam zu der Annahme, hier habe in römischer Zeit eine Ziegelmanufaktur gestanden.
Die Grabungen von 2002/2003 und 2008 sollten diese Annahme bestätigen. Ein hervorragender erhaltener Ziegelbrennofen aus dem 4. Jh. n. Chr. wurde ausgegraben; in seiner näheren Umgebung befand sich ein weiterer, schlecht erhaltener 2. Ofen sowie eine kleine Portikusvilla.
Bei dieser Gelegenheit konnte auch die römische Fernstraße von Reims nach Trier auf einer Länge von 100m freigelegt und dokumentiert werden.

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