Noch mehr alte Steine …
Dem Islam sei Dank – jetzt sind sie wieder aufgetaucht die Originalsteine des Mamer Schlosses.
Kürzlich begannen die Terrassierungsarbeiten zum Bau der Moschee des “Centre Islamique” in Mamer/Tossenberg auf dem Gelände der alten Mülldeponie bei der Mamer, am Ortsausgang an der Straße von Mamer nach Kopstal.
Nachdem eine ganze Anzahl schöner alter Pappeln abgeholzt und weggeräumt waren, erstrahlte die alte Müllhalde wieder in ihrer ganzen Schönheit und gab ein Geheimnis preis, von dem kaum jemand noch wusste.
Während Tagen war eine private Firma damit beschäftigt hier alte Steine auszugraben. Es handelt sich hierbei um Originalsteine des “Mamer Schlosses” , die während der Renovierung hier “zwischengelagert” (entsorgt?) worden waren.
Fein säuberlich auf Paletten aufgestapelt liegen nun hunderte von Steinen auf dem Gelände des Depots der “Ponts & Chaussées” gleich neben dem “Centre Islamique” an der Arlonerstrasse und warten … worauf ?
Es wäre interessant zu wissen, welcher Zweckbestimmung diese Steine zugeführt werden sollen. Gehören sie noch immer der Mamer Gemeinde oder jetzt der Straßenbauverwaltung? Und was soll mit ihnen geschehen?
Irgendeinen Zweck dürfte diese Aktion doch gehabt haben…
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No eiser léschter Versammlung war ech op d’Platz kucken.
D’Sténg vum Mamer Schlass louchen geurdnet a proper op Paletten. Daat huet nëtt no “frësch vum Tipp” ausgesinn.
Ech hunn dunn beim Paul HACK vum Service technique vun der Mamer Gemeng nogefrot. Hei seng Äntwert:
“Déi Steng vum Mamer Schlass gehéierën selbstverständlech nach emmer der Gemeng. Se léiën just am Moment um Dépôt vun P&Ch, well op eisem Dépôt am Tossenbierg am Moment geschafft gett.
Et war schon eng Idee do fir se ze recuperéerën, mee bis elo ass awer nach keen Projet a Musek emgesaat gin.
Et ass och net virgesinn, fir se eweg ze ginn.”
Also : alles an der Reih bis elo.
Idéen fir d’Réutilisatioun sinn secher wëllkomm.
Ralph LETSCH (20.05.2011)


Von artgerechter Restaurierung, kann keine Rede sein. Dies war Holywood und Disneyland zusammen. Ausser den Aussenmauern des Hauptgebäudes, wurde alles abgerissen und neu aufgebaut. Sogar sämtliche Hausteine, welche bei antiken Monumenten Jahrtausende überdauerten, wurden, bis auf eine Rosette, auf der Müllhalde entsorgt(!?), und auf Kosten des Steuerzahlers, durch neue ersetzt!
Übrigens: an diesem Ort stand nie das alte Mamer Schloss, sonders die Pfarrerswohnung.