MAMER 2010 – Radsport und Philatelie
Der “Cercle Philatélique Mamer” organisiert vom 13. bis 14. November 2010, im “Mamer Schlass” und im “CIPA Mamer”, im Rahmen seiner Veranstaltung “MAMER 2010″ den 21. Tag der Maximaphilie, die Ausstellung “Radsport und Philatelie” sowie die Erinnerungsausstellung “Nicolas FRANTZ”.
21. Tag der Maximaphilie
Im Rahmen des 21. Tages der Maximaphilie findet eine maximaphilatelistische Ausstellung statt, mit Sammlungen im und ausser Wettbewerb. Teilnahmeberechtigt sind nur Mitglieder der FSPL, seien es Anfänger, Fortgeschrittene oder Experten in dieser Sparte der Philatelie.
Belege der Maximaphilie sollen ein Höchstmaß an Übereinstimmung zwischen der Briefmarke , der Illustration der Postkarte und dem Poststempel haben.
1. Die Briefmarke
Die Briefmarke muss postalisch gültig sein und darf sich nur auf der Ansichtsseite der Postkarte befinden. Portomarken, Vorausentwertungen, Fiskalmarken, Marken welche den philatelistischen Ehrenkodex der UPU verletzen sind nicht zugelassen, sowie auch nicht Dienstmarken mit Ausnahme derjenigen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind (Vereinte Nationen, UNESCO, Europarat, u.ä..). Von Ganzsachen ausgeschnittene Wertzeicheneindrucke sind nur zugelassen, wenn die herausgebende Postverwaltung die Verwendung erlaubt.
2. Die illustrierte Postkarte
Ihre Größe muss den vom Weltpostvertrag anerkannten Maßen entsprechen. Es werden jedoch auch quadratische oder rechteckige Postkarten akzeptiert, die auf dem Markt erhältlich sind, vorausgesetzt, dass ihre Größe erlaubt, zwei auf einem DIN A4 Blatt (210 x 297 mm) zu montieren. Aus Respekt vor dem Designer ist es streng verboten, die Karte durch Schneiden zu verkleinern. Die Illustration soll die bestmögliche Übereinstimmung mit dem Motiv der Briefmarke aufweisen, oder mit einem der Motive, wenn es mehrere gibt. Postkarten mit der bloßen Reproduktion der Briefmarke, d.h. mit Zähnung, Wertangabe, Name des Landes, sind verboten. Die Illustration muss das Motiv der Briefmarke betonen. Die auf dem Markt erhältlichen Postkarten werden so angenommen wie sie sind. Sie dürfen Ränder haben und ein Text muss sich direkt auf das Motiv beziehen. Alte Postkarten dürfen auf der Bildseite ein Feld für Mitteilungen haben. Mit Ausnahme dieser alten Postkarten ist die Maximumkarte umso besser, je größer die Abbildung ist. Postkarten mit mehreren Abbildungen und mit Hologrammen sind verboten.
3. Der Poststempel
Der Poststempel muss ausschließlich von einem autorisierten Postdienst oder einer Post-Servicestelle angebracht sein. Die bildliche Darstellung und/oder der Text sowie der Ort der Abstempelung (Name des Postamts) sollen in Beziehung zum Motiv der Briefmarke und der Postkarte oder zum Zweck der Ausgabe (Anlass, wohltätiger Zweck, Thema der Ausgabeserie) stehen. Doch sind auch Abstempelungen von Philatelie-Servicestellen zugelassen, wenn die Übereinstimmung mit dem Ort gewährleistet ist. Abstempelungen von Philatelie-Servicestellen kleiner Länder, die nur über den Ländernamen verfügen, sind zugelassen. Je enger der Zusammenhang zwischen Motiv und dem Bild und/oder dem Text eines Bildstempels ist, desto besser ist die Übereinstimmung. Gewöhnliche Abstempelungen ohne Illustration sind anerkannt, vorausgesetzt, dass eine Übereinstimmung mit dem Ortsnamen gegeben ist. Die Abstempelung muss während der Gültigkeit der Briefmarke und so nah wie möglich zum Ausgabedatum erfolgen.
Die Exponate der Maximaphilie können eingeteilt werden nach einem Land oder Ländergruppen, einem speziellen Gebiet, einer Studie oder einem Thema. Das Einführungsblatt, der Titel und die Gliederung bilden ein Ganzes und zwar in perfekter Übereinstimmung mit dem gezeigten Material.
Die Anmeldungen für die Teilnahme werden bis zum 31. Mai 2010 angenommen.
Ausstellung “Radsport und Philatelie”
Die Ausstellung “Radsport und Philatelie” ist ausgeschrieben für philatelistische Sammlungen mit dem Schwerpunkt Radsport.
Als Radsport, schweizerisch und luxemburgisch auch Velosport, bezeichnet man die verschiedenen Sportarten, die mit dem Fahrrad ausgeführt werden.
Dazu gehören der Straßenradsport mit dem Straßenradrennsport, dem Radmarathon, der Radtouristik und den Jedermann-Rennen, weiter der Bahnradsport, Mountainbike, Cyclocross, Trial (Geschicklichkeitsfahren), BMX, Mountainbike sowie die Hallenradsportarten Kunstradfahren, Radball und Radpolo.
Als Trainingsform und auch als eigenständiges Fitnesstraining hat sich das Spinning, bzw. Indoor Cycling, entwickelt.
Alle diese Radsportarten sowie die Entwicklung des Fahrrades und die verschiedenartige Benutzung dieses Fortbewegungsmittels überall auf der Welt können mit den anerkannten Briefmarken, Poststempeln und anderen philatelistischen Belegen in themengerechten Sammlungen dargestellt werden.
Die ausgestellten Sammlungen nicht bewertet, aber jeder Aussteller, nationaler oder internationaler, erhält ein Teilnahmediplom und einen Sachpreis. Es wird keine Einschreibe- und Teilnahmegebühr erhoben. Die Anmeldungen werden bis zum 31. Mai 2010 angenommen.
Erinnerungsausstellung “Nicolas FRANTZ”
Nicolas FRANTZ (4.11.1899 – 8.11.1985) war zweifacher Sieger der Tour de France (1927 und 1928) und kam 1924 und 1926 auf Platz zwei, 1925 auf Platz 4, 1929 auf Platz 5. Insgesamt gewann er 20 Etappen dieses grössten Etappenrennens der Welt und ist der einzige Radfahrer, der je das gelbe Trikot vom Anfang bis zum Ende einer Tour de France trug.

Aus Anlass des hundertsten Geburtstags von Nicolas FRANTZ fand in Mamer vom 4. bis 7. November 1999 eine gemeinsame Veranstaltung des “Cercle Philatélique Mamer” und des “Velo Sport Mamer” statt. Das Postamt in Mamer führte am 4. November den Sonderstempel “Nic. Frantz – 4.11.1999 – champion cycliste – 1899-1985″.
Bei Gelegenheit des Starts der Tour de France 2002 in Luxemburg verausgabte das P&T-Unternehmen eine Briefmarke (2,45 EUR) mit dem Gemälde “Der Champion” von Joseph Kutter (1894-1941), zweifelsohne einer der größten Maler Luxemburgs. Seine Personen ordnete er oft im Vorderfrund seiner Bilder an, wie dies auch bei Fotografien jener Zeit üblich war. Seine Porträts sind grob gezeichnet und seine Menschengesichter sind mit großen Nasen ausgestattet. Das Ölgemälde “Der Champion” entstand 1932; inspiriert wurde Kutter zu diesem Werk durch Nicolas FRANTZ, welcher so auf diesem Bild verewigt ist.

Die Städtemarke “Mamer” (1,00 EUR) aus dem Jahr 2003 zeigt das “Mamer Schlass” sowie die zwei Skulpturen welche im kleinen Park hinter dem Schloss stehen und an zwei große Sportler aus Mamer erinnern: Nicolas FRANTZ und Josy BARTHEL, Olympiasieger 1952 in Helsinki.

Am 28. September 2010 wird eine Briefmarke zum 25. Jahrestag des Todes von Nicolas FRANTZ herausgegeben werden. Dazu passend wird es den Sonderstempel des 21. Tages der Philatelie am 13. November 2010 geben.
Eine “Nicolas FRANTZ”-Erinnerungsausstellung wird im “Mamer Schlass” dem Leben und den Erfolgen eines des grössten Luxemburger Sportlers gewidmet sein.
Anmeldung und Informationen
Die Sonderreglemente samt den Spezialanmeldevordrucken für die beiden philatelistischen Ausstellungen sowie weitere Informationen erhält jeder Interessierte bei Ralph LETSCH, Präsident des “Cercle Philatélique Mamer” (2, rue Spierzelt – L-8063 Bertrange; Tel. Büro 247 8 32 16 / privat 31 62 37 (abends nach 19:30 Uhr); Email : rletsch@pt.lu) oder direkt über die Homepage des Vereins (http://webplaza.pt.lu/rletsch).
um 25. Jahrestag des Todes von Nicolas FRANTZ herausgegeben werden. Dazu passend wird es den Sonderstempel des 21. Tages der Philatelie am 13. November 2010 geben.
Eine “Nicolas FRANTZ”-Erinnerungsausstellung wird im “Mamer Schlass” dem Leben und den Erfolgen eines des grössten Luxemburger Sportlers gewidmet sein.
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